Wort


Kurzgedichte

DEN OHREN TRAUEN   Gemeinhin und oft Sitzt auf den Ohren Hören, Bleibt beim Gesagten. Dann überhört das Gehör, Traut dem Mund, nicht den Ohren.   TRENNUNG EINT   Grenzen gebieten: Bis hierher und nicht weiter, Hüben und Drüben! Ungewollt bindet Trennung Gegeneinanderüber.   WORT UND BILD   Ergreift die „Sprache Der Bilder“ das Wort, […]


IM FALLEN VON ALLEM GEWAHR’ ICH SINN

IM FALLEN VON ALLEM GEWAHR’ ICH SINN   Noch reißt mich die Ferne in sich hinein, noch sind mir die Sterne, des Mondes Schein, wie sorgender Hände freundlich Geleit, wie lockender Strände andere Zeit.   Noch rührt mich die Klage im Weh’n des Winds, ergreift mich die Frage im Blick des Kinds, noch bleibt’s nicht […]


WER BRINGT’S ZU GEHÖR?

WER BRINGT’S ZU GEHÖR?   Es geht mit der Zeit, Wer modebewusst Sein Mäntelchen dreht Nach dem Wind.   Es gibt auch den Fall, Dass taktvoll und stumm, Ist’s Zeit, mit der Zeit Einer geht.   Hängt ab vom Akzent Der Sinn, wie’s gemeint, Dann spitzt, dass ihr’s hört, Euer Ohr!   Betonung erst bringt´, […]