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GABENFÜLLE,

    GABENFÜLLE, veröffentlicht in: Thomas Berger, Am Wegesrand. Einkehr im Garten der Worte, Storkow (Mark) 2017, Seite 42     GABENFÜLLE   Töne und Farben   Formen und Düfte   Tage und Nächte   Alles auf Erden für uns  


mein arbeitsräumchen

mein arbeitsräumchen mit den beiden regalen enthält meine welt   einmal war eine frau da ging ohne frage hinaus   *


Überraschende Wendungen in der Literaturphilosophie

Überraschende Wendungen in der Literaturphilosophie   Wendungen in der Literaturphilosophie? Gibt es überraschende Änderungen? Ist die literarische Postmoderne tot? Nein, natürlich nicht, aber es gibt neuerdings auch andere Strömungen. Der Bonner Philosoph Prof. Dr. Markus Gabriel diagnostiziert 2017 einen „neuen Realismus“, demzufolge die Welt der Dinge wieder eine Bedeutung hat.   Das war in der […]


taktvoll

  taktvoll   Eingeben fein Weben tragen schön der Hülle in Fülle Herzen sehn bekränzen im Tanzen wiegen drehn Anlachen entfachen Liebe stehn


Notiz aus der Kindheit

Notiz aus der Kindheit   Die Märchen-Stiefmutter störte vor allem eins an mir: dass ich auf der Welt war. Sie hatte es schon so weit gebracht, dass ich, abgesehen von den Ferien und den vierzehntägigen Heimfahrwochenenden, die meiste Zeit des Jahres im Internat lebte, was mir, unter den obwaltenden häuslichen Umständen, höchst angenehm war. Als […]


Die unsichtbare Gefahr — Covid-19 (Teil V, I)

Die unsichtbare Gefahr — Covid-19 (Teil V, I) 16.05. bis 26.06.2020   „Wo aber Gefahr ist, wächst Das Rettende auch.“ Hölderlin, Patmos-Hymne, 1803   Rückblick auf die Essay-Reihe: Befasste sich der erste Teil dieser Essay-Reihe mit einem ersten, skizzenhaften Fakten-Check bzgl. des Corona-Covid-19 Virus und zeigte an, was wir wissen können, so zeigte der zweite […]


Gehege

Gehege   Wer das Bedürfnis hat vor gutem Umgang weg zu rennen scheint schlicht weg allzu gut den schlechten gut zu kennen.   Wer das Bedürfnis hat vor schlechtem Umgang weg zu rennen scheint schlicht weg allzu gut den guten nur zu kennen.   Vertraut im eigenem Gehege bleiben es sinnig gar scheint, das andre […]


DAS BÖSE IM ROMAN

  DAS BÖSE IM ROMAN (Rezension von Thomas Berger) Der Schmierfink von Dana Polz Verwerflich ist das Böse, jener Gegensatz zum Guten, tadelnswert folglich der böse Mensch als Antipode des guten Menschen – so will es die Moral. Ist es auch die Intention von Literatur, das Böse und den Bösen als verabscheuungswürdig darzustellen? Vor allem: […]


mann des museums

    mann des museums   umgeben von dir ein museum dachte ich so etwas brauch ich   und habe ich jetzt mein glastürenregal hält augenblicke fest   allerteuerste auch ich hab das verstanden nur im nachhinein   mann des museums hättest du nicht sein wollen kraftzentrum – das schon


Kranz bestimmt

  Kranz bestimmt   Glanz gewind Erblühen schön Tanz gebind der Tupfen sehn Farben laben Muster waben Kranz bestimmt im Herzen stehn


Abschied

Abschied   Schmerzen verabschieden sich mit fließendem Reißen.   Abschied tut weh hat´s schon immer geheißen.    


ZEIT DES SCHRECKENS

  ZEIT DES SCHRECKENS Über das Buch Gespräche am Teetisch von Johannes Chwalek Warum schreibt ein versierter Autor über autobiographisch gefärbte Erlebnisse im Familienkreis? Und weshalb brauchen wir ein solches Buch? Gespräche am Teetisch – so lautet der harmlos anmutende Titel des Romans, der im Jahre 2019 in dem unabhängigen Verlag edition federleicht in Frankfurt […]


An Bahnen

  An Bahnen   An Bahnen Membranen Wohl Wollen Beschwingt Er Ahnen Sopranen Wert Liebens Besingt Sanft Weben Bei Geben Warm Herzen Belebt


freundschaft schwebt ausgleich

  freundschaft schwebt ausgleich   eine zeichnung, freund, ich will sie dir beschreiben: „demian“ schenkst du mir   bald fünfzig jahre die seitdem verstrichen sind – und ich find nicht mehr   wie andre bilder dies eine im gedächtnis denn ja: es geschah   das werk mit deinem namenszug, der jahreszahl in deiner handschrift   […]


Gezeiten

Gezeiten   Faszinierend, schwebend auf der Wolke fern der Ebbe vor der Flut.   Register sind System der Macht die über uns zu weilen ruht.   Ein herrliches Gespinst zu sehn, was kläglich scheint im Kreis zu drehn.  


LIMERICKS

  Thomas Berger  LIMERICKS in: Schreibtisch. Literarisches Journal, Ausgabe 2017 edition federleicht, Frankfurt am Main, Seite 73   Es gab eine Möwe im Norden am Meer, begehrte allein zu segeln gar sehr. Der Schwarm indes, der pocht‘ auf die Sitte, nahm die Rebellin fest in die Mitte. So blieb auch diesmal der Freiheitsraum leer.   […]


aufrichton

  aufrichton handgewogen corazon akkursive gestaltion klargesogen karophon flexiale aufrichton lichtgebogen zellsynchron extertendet version