Raum


VOR ORT UND IN DER ZEIT

VOR ORT UND IN DER ZEIT   Es fängt kein Netz die Zeit, stets schlüpft sie durch die Maschen. Es grenzt kein Ort den Raum, er passt in keine Taschen.     Zwar bringt ein Metronom der Zeit Facon und Takt bei. Sie bleibt trotzdem sie selbst, hält sich und uns den Weg frei.   […]


in diesem raum

in diesem raum   in diesem raum in diesem schneegetränkten raum in diesem weiß aus stillen tönen versammelt sich die nacht die dunkelblaue kühle ein blick zum horizont ein langer blick in diese stillen töne


GERÄUMIGER RAUM

GERÄUMIGER RAUM   Geräumtes im Raum, Fügsam, auch ineinander, Oft nur verschachtelt.   Dem Raum erlaubt es, Auf-, ein- und auszuräumen, Einzig die Leere.   Viel steht in Räumen Herum, harrt der Verwendung. Die Zeit speichert nicht.   Was räumlich ist, bleibt, Entfernt es sich, irgendwo. Die Zeit? Sie vergeht.


DAS ALL-EINE

DAS ALL-EINE   Dorthin führt keine Treppe, Weder hinauf noch hinab. Aufstieg, Abstieg versagen, Führen am Ende ins Grab.   Wie gelingt uns der Ausbruch Aus dem Gefängnis der Zeit, Wie dem Raum entkommen, Der, statt befreit, uns entzweit?   „Himmel“ nennen’s die Bilder, Wo uns kein Irgendwo trennt, Wenn kein Irgendwann sondert Und keine […]


raum der stille

raum der stille   mein freund öffnet mir den raum der stille, niemand stört mich dort, er wacht   vor der zerstreuung, vor noch so verständlichem inneren aufruhr.   sein freundschaftsdienst heischt konzentrierteste arbeit, der ich lang entriet.   sein dienst ein geschenk verheißungsvoller weite früher ahnungen