Zukunft


Fund der Kühnheit

Fund der Kühnheit   wer bist du noch so spät in der nacht der über sein eignes scheitern wacht ist man nicht gottgesandt dann warum nicht entspannt sei von herzen demütig der eindruck aber trügt nicht: diese schlauberger sind eher wärter ihrer eignen begrenztheit: erste reihe trotzdem schlecht aalglatt ja doch gefühlt hecht fisch im […]


Wer erreicht schon sich selbst?

Wer erreicht schon sich selbst?   Am Rande unseres Seins taucht das uns Mögliche auf. Über den Schatten, den unsre Wirklichkeit wirft, sind wir stets schon hinaus.   Auch derart hinter uns her, dass unser Sehnen entwirft, was noch zu tun ist, doch unser Wunsch schon vor Ort, Herkunft Zukunft gebiert.   Wer bin ich, […]


Vergegenwärtigend sehnen wir uns nach Unvergänglichem

Vergegenwärtigend sehnen wir uns nach Unvergänglichem   Fern ist, was wir ersehnen: sei’s längst vergangen, gewesen, dass es wieder so wäre, sei’s, wo es sei, in der Zukunft, dass es jetzig sich einstellt, Ersehntes gegenwärtig ist.   Offen stehen die Herzen, sie, die den Durchzug verspüren, Sog ins frühere Vormals, sie, die bereit zu empfangen, […]


NOCH GEHT, WAS VERGANGEN

NOCH GEHT, WAS VERGANGEN   Es hat jede Zukunft Im Rückblick ihr Her, Und an dem, was vergangen, Trägt mancher schwer.   Wir schulden der Herkunft Respekt und Tribut Und viel mehr als das Diktum: Damals war’s gut.   Was war, wird gestundet. Es ist nicht vorbei. Mancher kappt zwar die Fäden. Wird er so […]


UNENTWEGT

UNENTWEGT   In der Veränderung nicht Die Vergänglichkeit sehen, Und die Vergangenheit stets Im Gedächtnis bewahren, Herkunft auf Zukunft öffnen Und die Gegenwart nutzen: Wem es gelingt, unterwegs Sich zu finden, kommt zu sich.