in die wälder gehn
in die wälder gehn das ist ihres sagt sie mir doch in den wipfeln vier von fünf bäume tragen das ihre mit trauerflor
in die wälder gehn das ist ihres sagt sie mir doch in den wipfeln vier von fünf bäume tragen das ihre mit trauerflor
haikuförmig du wünschst – es geschieht vielleicht nur einen moment bis die nacht sich senkt niemals gesichert fliegen ins zimmer fallen nach der jagd auf sie mehr mit anderen als mit ihr verbringt er zeit bis zur müdigkeit manchmal nur ein wort ein einziges wort für den innersten bezirk sein […]
schweben – warum nicht lähmung bietet schach nur auf der flucht ausweichen mit möglichkeiten wenigstens einer dass die brust sich wieder hebt befreit zurücksinkt was ist noch zu tun schau hier- und dorthin was bleibt um noch zu leben diesen alten traum jenseits breiter bruchstellen schweben – warum nicht
den motor laufen lassen bis zum überdreh noch ist was zu tun und dann hoffe ich dass ihr alles neu und anders sein
immer zum gipfel den ich nicht erreichen kann mich zu bescheiden die kreise werden enger etwas kriege ich noch hin
alltagsunterwegs mit dir gehn vor jahrzehnten geh ich heut gehst du mit mir schlüsselbewehrt zu räumen die gänge entlang
erschöpft vom schweigen unverrückbar, ehern, freund, funken schlagen mit steinen der erinnerung prometheus gegen hades
stets fein gekleidet auf dem gang entfernt dein blick im takt des tages rinnt glückseliger moment im lehrbuch der jahrzehnte
ins weite fragen doch wenn sich alles verliert dass es möglich ist hierorts wie ich es kannte wohnstatt in unserer zeit
gefährte des winds leicht beieinander wohnten meine gedanken tage wie blumen in den speisesaal morgens mittags nachmittags und am abend noch die treppe runter immer zwei stufen nehmend gefährte des winds so geht es weiter dachte ich sahst du mich an veränderter blick
den schritt zu wagen übers wasser gehn jahrzehntelange lehre vom lob der freundschaft als du atmetest und gingst sprachst und lächeltest mir die hand reichtest und ehre verliehst meinem sein und versprechen nur diesen beiden zu stiller freude deinem ruf zu folgen und den schritt zu wagen
Brief vom Polizeipräsidium Zweimal habe ich mich wegen einer mir schriftlich zugesandten Beschuldigung, das Handy meiner Frau ausgespäht und unter Missbrauch ihres Online-Kontos drei Bestellungen getätigt zu haben, nicht in der Weise geäußert, wie ich das von mir selbst erwarten würde; vielleicht gelingt es mir hier in schriftlicher Form besser. Das Beschuldigungsschreiben, in dem […]
mit dir übte ich den aufrechten gang sehnte mein orplid herbei ich rauchte deine pfeife du trankst meinen schwarzen tee
ein zwei sekunden schaust du mich jetzt länger an nichts besondres ist an mir nur dass ich schreibe seit meinen kindertagen