Beiträge von Le. Alex Sax


Wie finde ich meine Leser?

Wie finde ich meine Leser?   Die Autorin Silvia Nagels hat eine Autorenstaffel ins Leben gerufen und mich gefragt, wie ich meine Leser finde! Ich glaube inzwischen, das war eine Falle, trotzdem werde ich antworten.   Leser! Wo sind sie, wie finde ich diese Menschen? Meine Finger kratzen unruhig über das Holz des Fensterrahmens. Weshalb […]


Verbrannt

Verbrannt   Erschüttert standen die Bewohner vor dem Haus, als der Zinksarg langsam an ihnen vorbeirollte. Trotz der Wärme des Spätsommers fror Rosie. Angespannt zog sie ihre Jacke enger um die Schultern. Karin war tot! Schockiert starrten alle der Prozession hinterher. Die Räder unter der Metallkiste rumpelten rhythmisch auf den Pflastersteinen, was einem Totengesang ähnelte. […]


Leviatha Totgehasst: Fortsetzung

Covergestaltung: John Steven Konstantin Fortsetzung von Leviatha Totgehasst von Le Alex Sax   *** Hastig verliessen die Beamten nach dem Gespräch das Krankenhaus. Solche Geschichten setzten den Polizisten zu, obwohl sie ihren Job bereits lange ausübten. «Die Nachricht warf den Typen völlig aus der Bahn! Ich dachte, der springt jeden Augenblick aus dem Fenster!», meinte […]


Leviatha Totgehasst

Umschlag, Illustration: John Steven Konstantin   Leviatha Totgehasst © 2018 by Le. Alex Sax   Grüezi, liebe Leser!   Darf ich Ihnen eine schweizerische Gegebenheit vorstellen? Das deutsche scharfe »ß« schreiben wir anders, nämlich mit einem «Doppel-s». Als Schweizerin habe ich diese länderspezifische Schreibweise beibehalten und hoffe, Sie damit nicht zu verwirren. Viel Spass mit der […]


Lorais blutiges Auge

  Bilder: John Steven Konstantin   Lorais blutiges Auge   «Entschuldigen Sie, verehrte Leserinnen und Leser, aber ich bin es nicht gewohnt, mich an Menschen zu wenden, die am Leben sind oder zumindest nicht im Sterben liegen. Mein Name ist Peppone, ich bin der Tod! Bedauerlicherweise muss ich Ihnen hier erneut eine peinliche Entgleisung Lorais […]


Gedanken eines Serienkillers

Gedanken eines Serienkillers Ich ärgere mich gerade ausserordentlich, denn die Leiche ist unpünktlich. Das liegt hauptsächlich daran, dass sie noch lebt. Die Umstände sind wieder einmal sehr ungünstig für meine Pläne. Ein toter Körper muss her! Bloss, so einfach sind Menschen heutzutage nicht mehr zu beschaffen, Pardon, zu erlegen. Dabei kocht mein Blut, die Finger […]


Wenn Protagonisten zicken!

Wenn Protagonisten zicken!   Ich habe inzwischen schon ein paar Leichen hinter mich gebracht. Schriftlich natürlich! Die Vorgänge sind dunkel und für den Leser nicht klar. So muss es auch sein. Wer ist also der Killer? Ich entscheide mich für Prota Nr. 5 und schreibe in die Richtung weiter. Nur hat Nr. 5 keine Lust […]


Wenn das Bücherherz weint!

Wenn das Bücherherz weint!   Fehler! Das Wort ist meine persönliche Horrorvorstellung in einem Buch. Genauer gesagt in meinem Buch. Trotzdem muss jeder Autor damit leben, denn ein Text, der über Hunderte von Seiten frei von Makeln ist, dürfte eher selten sein. Allerdings hat die Menge dieser Missgriffe Grenzen. Wenn der Leser permanent über fehlende […]


Lorai – Hurra, endlich tot! – Evi

Das folgende Kapitel ist aus «Lorai – Hurra, endlich tot!», das ich hier gerne vorstelle. Der Schlagabtausch zwischen der sterbenden Lorai und dem Tod gipfelt in absurden Geschichten über Lorais Leben. «Evi» ist eine davon.     Evi   Ich sass schweigend in Evis Schlafzimmer. Sie präparierte gerade mein Gesicht, bis es aussah wie ein […]


Das Rauschen

Cross-over Geschichten   Ich finde es absolut faszinierend, wenn Protagonisten verschiedener Autoren sich zusammentun und sich daraus etwas völlig Neues ergibt. Die Möglichkeiten sind so wunderbar vielfältig. Die folgende Geschichte handelt von Niclas Richmond, der vom Autoren Neal Skye in seiner Krimiserie in Szene gesetzt wird und Lorai meiner Hauptfigur. Rich ist ein höchst interessanter […]


Unsichtbar

Unsichtbar   Quietschend rollte der Medikamentenwagen durch die schummrig beleuchteten Gänge. Die Patienten des Pflegeheimes schliefen endlich. Ruhe kehrte langsam ins Haus ein. Müde schob die Pflegerin Monika das Wägelchen von Zimmer zu Zimmer, um die letzten Tabletten zu verteilen. Ihre Hände zitterten vor Erschöpfung, als sie dem gebrechlichen Herrn Sager den Becher hinstellte. Der […]