Die menschen im blick
Die menschen im blick Von äonen getragen Für mich und vielleicht Unsre gespräche dereinst Immer lautre fragmente
Die menschen im blick Von äonen getragen Für mich und vielleicht Unsre gespräche dereinst Immer lautre fragmente
Nerven nerven Nerven Nerven, die nerven, nerven so lang bis sie sich „bekriegen.“ Führt am End dazu das Nerven frei liegen. Es sind dann die Blanken die daran erkranken. Nerven, die nerven nerven so lang bis sie sich „besiegen.“ Führt am End dazu das Nerven frei liegen. Es sind dann die Blanken die […]
Die unsichtbare Gefahr — Covid-19 (Teil V, II) 30.06. bis 12.07.2020 „Was aber ist der Mensch?“ (Kant’s vierte Frage im Horizont dieser Pandemie…) Rückblick auf Teil V, I Im ersten Teil unter der neuen Fragestellung, was der Mensch sei, trafen wir die kategoriale Unterscheidung in sein Etwas-Sein als „Dasein“ einerseits — das ist der […]
wissend geworden bist du bei dir zu sitzen drangsal enthoben das erzählen neu geformt gehe ich aus mir heraus
Eindruck Nach Außen stellt so mancher dar als wäre er einfach wunderbar. Ein nettes Lächeln das verhüllt die Bosheit in ihm niemals stillt.
GABENFÜLLE, veröffentlicht in: Thomas Berger, Am Wegesrand. Einkehr im Garten der Worte, Storkow (Mark) 2017, Seite 42 GABENFÜLLE Töne und Farben Formen und Düfte Tage und Nächte Alles auf Erden für uns
mein arbeitsräumchen mit den beiden regalen enthält meine welt einmal war eine frau da ging ohne frage hinaus *
Überraschende Wendungen in der Literaturphilosophie Wendungen in der Literaturphilosophie? Gibt es überraschende Änderungen? Ist die literarische Postmoderne tot? Nein, natürlich nicht, aber es gibt neuerdings auch andere Strömungen. Der Bonner Philosoph Prof. Dr. Markus Gabriel diagnostiziert 2017 einen „neuen Realismus“, demzufolge die Welt der Dinge wieder eine Bedeutung hat. Das war in der […]
Notiz aus der Kindheit Die Märchen-Stiefmutter störte vor allem eins an mir: dass ich auf der Welt war. Sie hatte es schon so weit gebracht, dass ich, abgesehen von den Ferien und den vierzehntägigen Heimfahrwochenenden, die meiste Zeit des Jahres im Internat lebte, was mir, unter den obwaltenden häuslichen Umständen, höchst angenehm war. Als […]
Die unsichtbare Gefahr — Covid-19 (Teil V, I) 16.05. bis 26.06.2020 „Wo aber Gefahr ist, wächst Das Rettende auch.“ Hölderlin, Patmos-Hymne, 1803 Rückblick auf die Essay-Reihe: Befasste sich der erste Teil dieser Essay-Reihe mit einem ersten, skizzenhaften Fakten-Check bzgl. des Corona-Covid-19 Virus und zeigte an, was wir wissen können, so zeigte der zweite […]
Gehege Wer das Bedürfnis hat vor gutem Umgang weg zu rennen scheint schlicht weg allzu gut den schlechten gut zu kennen. Wer das Bedürfnis hat vor schlechtem Umgang weg zu rennen scheint schlicht weg allzu gut den guten nur zu kennen. Vertraut im eigenem Gehege bleiben es sinnig gar scheint, das andre […]
DAS BÖSE IM ROMAN (Rezension von Thomas Berger) Der Schmierfink von Dana Polz Verwerflich ist das Böse, jener Gegensatz zum Guten, tadelnswert folglich der böse Mensch als Antipode des guten Menschen – so will es die Moral. Ist es auch die Intention von Literatur, das Böse und den Bösen als verabscheuungswürdig darzustellen? Vor allem: […]
mann des museums umgeben von dir ein museum dachte ich so etwas brauch ich und habe ich jetzt mein glastürenregal hält augenblicke fest allerteuerste auch ich hab das verstanden nur im nachhinein mann des museums hättest du nicht sein wollen kraftzentrum – das schon
Abschied Schmerzen verabschieden sich mit fließendem Reißen. Abschied tut weh hat´s schon immer geheißen.
ZEIT DES SCHRECKENS Über das Buch Gespräche am Teetisch von Johannes Chwalek Warum schreibt ein versierter Autor über autobiographisch gefärbte Erlebnisse im Familienkreis? Und weshalb brauchen wir ein solches Buch? Gespräche am Teetisch – so lautet der harmlos anmutende Titel des Romans, der im Jahre 2019 in dem unabhängigen Verlag edition federleicht in Frankfurt […]
freundschaft schwebt ausgleich eine zeichnung, freund, ich will sie dir beschreiben: „demian“ schenkst du mir bald fünfzig jahre die seitdem verstrichen sind – und ich find nicht mehr wie andre bilder dies eine im gedächtnis denn ja: es geschah das werk mit deinem namenszug, der jahreszahl in deiner handschrift […]
Gezeiten Faszinierend, schwebend auf der Wolke fern der Ebbe vor der Flut. Register sind System der Macht die über uns zu weilen ruht. Ein herrliches Gespinst zu sehn, was kläglich scheint im Kreis zu drehn.